Augsburg 2014

Ja, es gibt auch noch andere Dinge als Fußball in unserem Leben. Monika bekam zu ihrem Geburtstag (bei Frauen sagt man das Alter ja nicht) einen Besuch der Augsburger Puppenkiste mit Freunden geschenkt. Am 28. Juni um 8.30 Uhr war Treffpunkt bei uns. Mit „einem“ Becher Sekt und „einer“ (Butter)-Brezel konnte man genügend Kohlenhydrate für die Fahrt nach Augsburg zu sich nehmen. Und ein bisschen Alkohol schadet ja auch nicht, wenn man nicht fahren muss!

Die Fahrt führte uns nicht über die A81/A8, da am Albaufstieg durch Bauarbeiten an diesem Wochenende eine Vollsperrung war. Also Richtung Nürnberg und dann die A7 Richtung Ulm. Wir saßen im Führungsfahrzeug und hatten die nachfolgenden Fahrzeuge bald verloren. „Rudelführer“ Andreas „drückte aufs Tempo“. Ohne größere Komplikationen erreichten wir unser Hotel. Jetzt hieß es Zimmer beziehen und ab in die Stadt.

Nach dem Essen stand eine 3-stündige Stadtführung auf dem Programm, die uns bei 30°C „alles“ abverlangte.  Schnell abends im Hotel noch genügend Flüssigkeitsaufnahme und Körperpflege schon ging es weiter zur Augsburger Puppenkiste. Mit der Straßenbahn waren es nur ein paar Stationen. Es gab an diesem Abend ein Erwachsenenstück. Es hieß Kabarett, konnte aber, zumindest mich, nicht begeistern (Kulturbanause eben). Um mich ging es ja auch nicht. Danach in ein sehr schönes Gartenlokal, wo man sich mit Speis und Trank stärken konnte. Der zwischenzeitliche Regen konnte uns nichts anhaben. Da um 24 Uhr Sperrstunde war ging es zurück ins Hotel. Einige von uns versuchten noch Augsburg in der Nacht unsicher zu machen, was aber nicht gelang. Augsburg ist halt nicht Berlin oder München.

Der Sonntagmorgen sollte wieder aktiv verbracht werden (Kanu fahren). Leider machte der einsetzende Dauerregen einen Strich durch die Rechnung. Also ging es zum Textil- und Industriemuseum, wo man allerlei über Textilherstellung erfahren konnte. Danach ging es zum Essen in die Brauereigaststätte Riegele (übrigens die Erfinder vom Spezi!), deren Besuch wir nur empfehlen können. Sehr schönes Ambiente, gutes Bier, gutes Essen, zivile Preise, freundliches Personal, was will man mehr.

Die Heimfahrt verlief für uns ohne Zwischenfälle. Nur Claus hatte Pech, dass er Richtung Stuttgart im Stau stand. Wir fuhren wieder über die A7. Danke an unsere Freunde für den schönen Ausflug. Die Fotos sind willkürlich ausgesucht.  Es gibt sicher noch bessere, aber sich durch ein paar Hundert Fotos durchwühlen nur um optimale Bilder zu finden ist wohl übertrieben.

 

Fotos: Gattkowski, Lobmüller, Niklaus, Schmidt, Winzig

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